Praxisbeispiele für den CFD-Handel

FirmBee @ Pixabay.com -  CC0 Public Domain

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Beim CFD-Handel hängt der Gewinn oder Verlust stark von den bestehenden Kursen ab. Um die Trading-Strategien leicht zu erlernen, helfen oft passende Beispiele. Denn nur mit dem vorhandenen Basiswissen lassen sich Verluste vermeiden und hohe Gewinne erzielen.

Ein gelungener Kauf

Wer im CFD-Handel tätig ist, muss stets zwei Kurse im Auge behalten: jenen Kurs, bei welchem der Trade platziert wird, und jener, bei welchem er wieder geschlossen wird. Der Verkaufskurs befindet sich hierbei stets auf der linken Seite, der Kaufkurs hingegen auf der rechten. Möchte der CFD-Handel erlernt werden, bieten passende Beispiele die perfekte Grundlage. Beispielsweise möchte der Käufer ABC kaufen, welches bei 1599/1600 P liegt. Die Annahme, der Kurs werde in Zukunft steigen, ist gegeben. Deshalb möchten zugleich 1000 Aktieneinheiten erworben werden. ABC besitzt beim Kaufsstart einen Ebene-1-Marginsatz von 5 Prozent. Diese 5 Prozent beziehen sich auf das Positionsmargin des Gesamtwerts der Position, die hinterlegt werden müssen. Das Positionsmargin in diesem Beispiel beträgt GBP 800, wobei es sich aus den 5 Prozent mal (1000 Einheiten der Aktie mal 1600 P Kaufkurs) zusammensetzt.

Verlust und Gewinn

Nun werden anhand dieses Beispiels zwei Ausgänge möglich: ein profitabler Trade oder ein verlustreicher Trade. Ein profitabler Trade tritt dann ein, wenn sich die Ausgangsannahme bewahrheitet und der Kurs steigt. Der Anfangskurs steigt in diesem Beispiel bereits in der darauffolgenden Stunde von 1599/1600 auf 1625/1626 an. Somit verfügt der Kurs um eine Steigerung von 25 Punkten, sodass er nun geschlossen wird. Die somit erhaltenen 25 Punkte bedeuten einen Gewinn. Der tatsächliche Gewinn wird leicht ermittelt, indem die Positionsgröße, hier die 1000 Ausgangsaktien, mit den erhaltenen 25 Punkten multipliziert werden. Als Ergebnis kommt somit ein GBP von 250 heraus. Bei einem Verlustrade sinkt der Kurs hingegen von 1599/1600 auf 1549/1550 binnen einer Stunde. Die Tendenz, dass der Kurs weitersinken wird, ist sehr hoch, sodass der Trade nun geschlossen wird. Somit beträgt der Verlust eine Punkteanzahl von 51. Diese Punkteanzahl wird wiederum mit den 1000 Ausgangspositionen multipliziert, sodass ein GBP von 510 entsteht.

Verkauf als Gegensatz

Dieselbe Strategie funktioniert in abgewandelter Weise natürlich ebenfalls bei einem Verkauf wie CMC Markets berichtet. Es werden 1000 Aktien-CFDs besessen, deren Kurs wiederum bei 1599/1600 liegt. Die Annahme, der Kurs werde fallen, ist gegeben, sodass ein Verkauf logisch erscheint. Durch den Preisstufe-Marginsatz von 5 Prozent werden nur fünf Prozent des eigenen Kapitals als Positionsmargins hinterlegt. In diesem Beispiel besteht ein Positionsmargin von 799,5 GBP. Bei einem profitablen Trade wird der Kurs bei 1549/1550 geschlossen. Die Differenz von 49 Pence bedeutet einen Gewinn. Eine Multiplizierung mit der Ausgangspositionsgröße von 1000 Einheiten ergibt somit GBP 490. Steigt der Kurs jedoch an, entsteht ein verlustreicher Trade. Binnen einer Stunde erhöht sich der Trade auf 1649/1650, sodass eine Differenz von 51 Punkten entsteht. Um den Verlust zu ermitteln, werden nun wieder die Ausgangspositionen mit der vorhandenen Punkteanzahl multipliziert, sodass sie einen GBP von 510 ergeben. Diese Beispiele können auf aktuelle Gegebenheiten angepasst werden, um einen möglichen Gewinn bzw. Verlust bereits beim Handelsbeginn zu errechnen.

One Response to “Praxisbeispiele für den CFD-Handel”

  1. Thomas sagt:

    Ein sehr interessanter Artikel betreffend dem CFD Handel. Das ganze Thema ist schon sehr umfangreich. Viele unterschätzen das ganze. Diesbezüglich sollte man sich daher ausgiebig informieren.

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