Die Maschinendatenerfassung

almariel1 - pixabay.com - CC0 Public Domain

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Mit der Maschinendatenerfassung können komplette Fertigungsprozesse analysiert, die Maschinenlaufzeiten optimiert und die Stillstandzeiten ausführlich ausgewertet werden. Die Betriebsdatenerfassung erfolgt ins besondere mit adäquater Software und entsprechender Hardware. Die Informationen aus der MDE können auch manuell in das EDV-System eingegeben und weiterverarbeitet werden. Im Idealfall verfügt die Software der MDE über eine Schnittstelle zwischen dem Informationssystem und den Maschinen.

Mit diesen Schnittstellen zwischen der Informationsverarbeitung und der Produktionstechnik werden die Daten der Herstellung eines Produktes ausgewertet, um den Herstellungsprozess kontrollieren zu können. Maschinendatenerfassung ist eine Lösung aus Software und Hardware, die behilflich ist, um Daten aus Maschinen oder kompletten Anlagen zum Zweck der Analyse, Abrechnung und Optimierung zu erfassen und für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess auszuwerten.

Produktionsprozesse sind durch fertigende, bewegende und ruhende Phasen gekennzeichnet. Für die Planung, die Organisation und die Steuerung des Prozesses werden in den heutigen digitalen Zeiten sogenannte Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme (PPS-Systeme) genutzt. Zu den wesentlichen Informationen der MDE – Maschinendatenerfassung gehören Produktionsmenge und-Dauer, Auslastung und Ausschuss der Maschinen, Qualitätsmängel und rückwirkende Ursachenfindung, Laufzeiten und Angaben zu dem jeweiligem Zustand der Maschine, wie etwa Neben- und Hauptzeiten, Instandhaltung oder Störungen und Wartung. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Leistungssteigerung und die Optimierung der Produktion. Diese haben eine direkte Auswirkung auf das Unternehmen und das dazugehörigen Kapital.

Die Daten werden anhand von Signalen der Maschinen erkannt und zugeordnet und Zustände wie „laufende Maschine“, „Rüstung der Maschine“, „Produktionsteil fertiggestellt“ oder „Temperatur“ werden meistens aus der Anlage direkt übernommen.

Auch Störungs- und Stillstandsdaten können übernommen werden, doch die Maschinensteuerung kennt oft nicht die wirkliche Ursache. Wenn zum Beispiel ein Sensor einen Stau beim Transport bemerkt und demnach die komplette Anlage stoppt, werden in der Regel zusätzliche Informationen, zu dem Stillstand benötigt. So könnte die eigentliche Ursache des Stillstands eine Palette sein, welche nicht durch die Maschine weggefahren worden ist.

Zusätzlich zu diesen Informationen, die vor allem technisch sind, werden auch Daten, die betriebswirtschaftlich relevant sind erfasst. Dies sind Daten wie zum Beispiel der aktuelle Arbeitsvorgang, der in Arbeit befindliche Auftrag, die angemeldeten Mitarbeiter oder der Ausschussgrund. Die MDE bietet einen hohen Mehrwert, da sie sowohl eine betriebswirtschaftliche als auch eine Maschinen- Datenerfassung darstellt.

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